Gedenkstein am Museumsvorplatz aufgestellt

v.l.n.r.  Alfred Dorninger, Karl-Heinz Herr, Klaus-Dieter Schnarr  / Planungsbüro Plusconcept, Ernst Hruby, Heike Schuck und Kinder, Bgm. Uwe Scharf, Behrad Farhan, Matthias Rösch
 v.l.n.r. Alfred Dorninger, Karl-Heinz Herr, Klaus-Dieter Schnarr / Planungsbüro Plusconcept, Ernst Hruby, Heike Schuck und Kinder, Bgm. Uwe Scharf, Behrad Farhan, Matthias Rösch
Über 4 Jahrzehnte lagerten im Steinmetzbetrieb von Karl-Heinz Herr Niedermittlau ein Sandsteinbogen aus einem Abriss einer Scheune im Dorf. Jetzt erst fand sich für den historischen Stein und eine Sandsteinkonsole eine überaus sinnvolle Verwendung.

Steinmetz Herr hat einen Schriftzug –Dorferneuerung – angelegt 2010 – in die Steine gehauen und nach Absprache mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung, dem Bürgermeisteramt und dem Heimat- und Geschichtsverein den Gedenkstein am Museumsplatz aufgestellt.

Jetzt, da der Platz völlig umgestaltet und bepflanzt wurde, ist diese Sandsteinarbeit eine zusätzliche Bereicherung und wird lange an die Dorferneuerung in Niedermittlau erinnern. Arbeitskreis Mitarbeiter Harald Kling begrüßte die kleine Gruppe, die sich bei der Aufstellung eingefunden hatte, besonders Herrn Bürgermeister Uwe Scharf. Sein Dank galt Karl-Heinz Herr, der mit dieser Idee und seiner Arbeit einen wertvollen Beitrag zum Museumsplatz geleistet hat.

Auch Bürgermeister Uwe Scharf schloss sich den Dankesworten an und zitierte den Spruch „ Wenn ein Stein ins Wasser fällt, so zieht er große Kreise“. So sieht er auch die Arbeit in der Dorferneuerung Niedermittlau. Der jetzige Gedenkstein wertet den Museumsplatz auf, und ist gleichzeitig ein Symbol für Vergangenheit – Gegenwart und Zukunft, so Uwe Scharf. Der Vorsitzende des Heimat u. Geschichtsvereins Ernst Hruby ging nochmals kurz auf die 850 Jahrfeier im Jahr 2001 ein. Bei dieser Großveranstaltung haben die Bürger, ähnlich wie bei der jetzigen Dorferneuerung, ebenfalls großes Engagement und Bürgersinn gezeigt.

Steinmetz Karl-Heinz Herr brachte seine Freude zum Ausdruck, mit seiner Arbeit dazu beigetragen zu haben.
Zu einem kleinen Umtrunk fand sich die Gruppe im Heimatmuseum ein.

Der Arbeitskreis Dorferneuerung wirbt erneut darum, dass sich Bürger mit in die Sache einbringen, und mit Ideen die Arbeiten bereichern, denn es ist unser Dorf, unsere Lebensgemeinschaft, die Schritt für Schritt auch für nachfolgende Generationen noch lebenswerter sein soll.