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Ziel: Die Arztversorgung sicherstellen


Gemeinsam aktiv für die Arztversorgung in Hasselroth  -  Ingrid Morras-Ganskow (Laurentiusapotheke), Ernst Weingärtner (Arzt), Bürgermeister Uwe Scharf, Dr.med. Heinz Hauke (Arzt), Frau Astrid Botzem-Morras (Apothekerin), Jürgen Pfaff (Haselapotheke)
Ziel: Die Arztversorgung sicherstellen
Gemeinde und Ärzte und Apotheken aus Hasselroth entwickeln einen Flyer zur Werbung

Die ärztliche Versorgung, besonders außerhalb von Städten auf dem Land ist derzeit einmal wieder in der öffentlichen Diskussion.
Und durch die als nicht verfassungskonform erkannte Studienplatzvergabe bei Medizinstudentinnen und-studenten ist auch ins öffentliche Bewusstsein gerückt, dass es offenbar zu wenig Studienplätze gibt und sich so auch der Arztmangel verschärfen dürfte.
Bezogen auf Hasselroth widmen sich die beiden Ärzte aus Neuenhaßlau und die Apotheken in Niedermittlau und Neuenhaßlau gemeinsam mit dem Bürgermeister schon seit über zwei Jahren dieser Thematik.

Grundtenor aller Beteiligten: Dem Ärztemangel kann grundlegend kaum durch kommunales Handeln begegnet werden, da die hierfür notwendigen Parameter ganz eindeutig im Bereich gesetzgeberischer Regularien liegen, auf die kassenärztliche Vereinigung, die über die Verteilung mitentscheidet kaum Einfluss genommen werden kann und es sich schließlich auch um eine privatwirtschaftliche Unternehmung handelt.
Einig waren sich ebenfalls alle, das Hasselroth ein attraktiver Wohnstandort in unmittelbarerer Nähe der Großstadt Frankfurt am Main ist, die Kommune interessante Angebote für junge Familien vorhält und das Wohnen in Hasselroth lebens- und liebenswert ist. Das kommt in den kurzen und authentischen Statements im Flyer zum Ausdruck.
Da auch die Hasselrother Ärzte in "die Jahre kommen" ist es daher nur gut, sich frühzeitig Gedanken um eine Nachfolge zu machen. Dr. Heinz Hauke und Ernst Weingärtner sind sich als praktizierende Ärzte daher mit den Apothekeninhabern Jürgen Pfaff aus Neuenhaßlau und Ingrid Morras-Ganskow aus Niedermittlau einig darüber, dass die Arztstandorte erhalten bleiben sollen und sehen in der aktiven Werbung für diese Standorte gemeinsam mit Gemeinde die effektivste Möglichkeit.

So haben alle gemeinsam nun einen Flyer entwickelt, der, versehen mit einigen griffigen Statements zu Hasselroth als Kommune und Statements, warum dieser Arztstandort erhalten bleiben soll entwickelt und in Kopperation mit Michaela Ullrich als Fotografin und Sylvia Lenz als Grafikerin gestaltet.



Gezielt soll nun dieser Flyer bewusst nicht Medizinstudenten, sondern bereits ausgebildeten bzw. kurz vor Ausbildungsabschluss stehende Ärztinnen und Ärzte gegeben werden", so Bürgermeister Uwe Scharf. Dazu werden alle Beteiligten jeweils eigene Verteilkanäle nutzen. Geplant ist aber auch, sich damit auf entsprechenden Fachmessen zu präsentieren um für den Standort Hasselroth zu werben.

"Wir wünschen uns eine direkte Ansprache durch interessierte Ärztinnen und Ärzte, weshalb der Flyer insbesondere auch die jeweiligen Verbindungsdaten zu den einzelnen Akteurinnen und Akteuren enthält.", so die beiden Ärzte. "Und wir sind auch insbesondere bereit uns neuen Modellen zu öffnen, dass z.B. mehrere Ärztinnen im Verbund eine Praxis betreiben, denn fast 80 % aller Mediziner sind heute weiblich und wollen natürlich auch größtenteils eine Familie gründen, was besondere Arbeitsplatzmodelle erforderlich macht."
Für die beiden Apothekeninhaber aus Hasselroth ist klar, dass zu einer guten medizinischen Versorgung auch die Versorgung mit Medikamenten gehört und dabei "die persönliche Beratung eine wichtige Rolle spielt." Ärzte und Apotheken gehören zusammen.
"Mit unserer gemeinsamen Aktion wollen wir auch nach draußen ein Zeichen setzen. Für die großen Veränderungen ist aber der Gesetzgeber gefragt", so alle Beteiligten, die nunmehr hoffen, dass die bescheidene Initiative motivierte Ärztinnen und Ärzte zu Gesprächen nach Hasselroth befördert.





Gemeinde Hasselroth
Bodo-Käppel-Platz 1 | 63594 Hasselroth | Tel.: 06055 88060 | rathaus@hasselroth.de