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120 Jahre ehrenamtlicher Einsatz in Hasselroth



Stolz verleiht Landesehrenbriefe an Gunther Born, Gerhard Hruby und Helmut Müller / Scharf würdigt Engagement-Lotsinnen

Gunther Born (Gondsroth), Gerhard Hruby (Niedermittlau) und Helmut Müller (Neuenhaßlau) - zusammen steht das Trio für 120 Jahre Ehrenamt in Hasselroth.

Landrat Thorsten Stolz würdigte gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Scharf, Karl-Christian Schelzke, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebunds, und Parlamentschef Hubertus Peter das Engagement am Ende der Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstagabend in der Friedrich-Hofacker-Halle mit der Verleihung des Landesehrenbriefs.
Born, Hruby und Müller bedankten sich für die Ehrung und kündigten an, noch nicht aufhören zu wollen.

Rund 30 Feuerwehrleute verfolgten im Publikum die Ehrung des früheren Hasselrother Gemeindebrandinspektors (1982 bis 2004) Gunther Born. Von 1969 bis 2006 war Born Mitglied der Einsatzabteilung der Gondsrother Wehr, wo er von 1979 bis 1994 auch stellvertretender Wehrführer war. Seit 2013 engagiert er sich als CDU-Gemeindevertreter auch lokalpolitisch.
Als Seiteneinsteiger ist er seit 2009 als Ortsgerichtsvorsteher in Hasselroth tätig. "Du bist ein stiller Arbeiter im Weinberg des Herrn", lobte Scharf Borns großen Einsatz. Er pflege nach wie vor die Kleiderkammer bei der Gondsrother Wehr.

Seit dem Alter von acht Jahren engagiert sich Gerhard Hruby laut Stolz ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz, angefangen in der Vogelschutzgruppe Hasselroth. Bereits seit 1986 ist Hruby Vorsitzender des Hasselrother Umweltbeirats, ein unterstützendes Gremium für den Gemeindevorstand und die Verwaltung. Seit vielen Jahren ist der Geehrte unter anderem auch im Obst- und Gartenbauverein Niedermittlau sowie als Jäger und Jagdpächter aktiv. Scharf nannte Hruby einen streitbaren Menschen im Naturschutz, der aber als Heimat liebender Vermittler, nicht etwa als Öko-Terrorist in der Nacht, agiere.
Der Bürgermeister bedankte sich auch für zwölf Jahre gute Zusammenarbeit.

Als einen Mann mit Ecken und Kanten stellte Landrat Stolz den SPD-Kommunalpolitiker und Vorsitzenden des VdK-Ortsverbands Neuenhaßlau-Gondsroth, Helmut Müller, vor. Müller sei insbesondere ein leidenschaftlicher Kämpfer für soziale Themen in der Gesellschaft.
Stolz zeichnete die politische Karriere des Neuenhaßlauers nach:
1981 bis 1985 im Ortsbeirat Neuenhaßlau, 1985 bis 1993, wieder von 2001 bis 2006 sowie seit 2016 in der Hasselrother Gemeindevertretung, zwischenzeitlich von 2006 bis 2016 sogar Vorsitzender des Parlaments, von 2001 bis 2006 Ortsvorsteher in Neuenhaßlau (bis zur Abschaffung der Ortsbeiräte in Hasselroth).

Seit 2005 ist Müller nunmehr im VdK-Sozialverband aktiv, darunter der Posten als stellvertretender Kreisvorsitzender von März 2011 bis 2017. Schelzke dankte Müller für das Engagement mit viel Herzblut im Landesvorstand der Vorsitzenden der hessischen Gemeindevertretungen (seit 2006), davon 2011 bis 2016 als Vorsitzender des Gremiums.
Seit 2017 ist Müller dort Ehrenvorsitzender.

"Wir sind uns immer auf Augenhöhe bei allen unseren Streits begegnet", erinnerte Bürgermeister Scharf daran, dass beide nicht immer einer Meinung waren. Doch Müller sei ein rühriger Mensch, der nie müde werde.

Im Anschluss ehrten Bürgermeister Scharf und Parlamentschef Peter mit Urkunden noch die drei Hasselrother Engagement-Lotsinnen Ingrid Höflich, Silvia Dehm und Sabine Schneider. Sie hatten sich vor fast zehn Jahren für diese Aufgabe zur Stärkung des ehrenamtlichen Wirkens in der Gemeinde bereiterklärt und einige Ideen wie Erlebnistage für Kinder umgesetzt und
Brunnen- und Blumenkübelpaten in den Orten gesucht und betreut.

Auf dem Foto
: Landrat Thorsten Stolz (rechts) überreicht - im Beisein von Karl-Christian Schelzke (2. von rechts) - Landesehrenbriefe an Helmut Müller (3. von links), Gunther Born (4. von links) und Gerhard Hruby (Mitte). Bürgermeister Uwe Scharf (3. von rechts) und Parlamentschef Hubertus Peter würdigen die Engagement-Lotsinnen Ingrid Höflich (2. von links) und Silvia Dehm. Es fehlte bei der Ehrung Sabine Schneider



Vielen Dank an Herrn Staudenmaier von der GNZ für den Artikel und das Foto.




Gemeinde Hasselroth
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