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Kindertagesstätte Neuenhaßlau



Jahnstraße 1
63594 Hasselroth/Neuenhaßlau
Tel. 06055-93 43 85
E-Mail: kita-neuenhasslau@hasselroth.de

Einrichtungsleitung: Herr Sebastian Bartusch
stellvertretende Leitung: Herr Stefan Wenzel

Information
Wenn Sie sich informieren möchten, machen Sie bitte mit Herr Bartusch unter Telefon 06055-934385 einen Termin aus. Sie sind herzlich willkommen.

Anmeldung
Um Ihr Kind anzumelden, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Sachbearbeiter der Gemeinde Hasselroth im Rathaus (Bodo-Käppel-Platz 1, 63594 Hasselroth):
Frau Lauck, Telefon 06055 8806-13 und
Herr Trageser, Telefon 06055 8806-22

Gerne können Sie den Link zum Ausdruckenden der Voranmeldung nutzen und per Post oder per eMail an ordnungsamt@hasselroth.de senden.

Angebot (gültig ab Februar 2018)
Unsere Kindertagesstätte bietet Platz für 120 Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt.

Der Besuch der Kindertagesstätte ist in dem Jahr, das der Einschulung unmittelbar vorausgeht, für eine vertragliche Betreuungszeit bis zu fünf Stunden täglich von den Betreuungsgebühren freigestellt.



Aufnahme und Eingewöhnung
Nach der Anmeldung und Aufnahme Ihres Kindes laden wir Sie zu einem Vertragsgespräch mit der Einrichtungsleitung ein. Neben einer Hausführung werden Ihnen hierbei die Hausordnung vorgestellt und Sie erhalten Informationen bzgl. Datenschutz, Infektionsschutz und allen organisatorischen Angelegenheiten. Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften der Einrichtung vereinbaren Sie im Anschluss ein pädagogisches Erstgespräch, bei dem Sie die Eingewöhnung Ihres Kindes in unsere Einrichtung planen und alle pädagogischen Fragen vorab klären.

Das Brandenburger Institut INFANS hat auf wissenschaftlicher Basis Rahmenbedingungen für die Eingewöhnung von Kleinkindern in einer Kita zusammengestellt. Es wurde das sogenannte Berliner Eingewöhnungsmodell entwickelt, das den pädagogischen Fachkräften und Eltern klare Handlungsanweisungen und somit auch Verhaltenssicherheit gibt. Diese Gestaltung der Eingewöhnungsphase hat sich in der Praxis bewährt. Die Eltern werden bewusst in den Eingewöhnungsprozess einbezogen, der für das Kind und seine zukünftige Entwicklung von großer Bedeutung ist. Durch diese wechselseitige Begleitung des Kindes übernehmen Eltern und pädagogische Fachkräfte gemeinsam die Verantwortung.
Ziel des Modells ist es, in Kooperation mit den Eltern dem Kind zu ermöglichen, mit der neuen Umgebung vertraut zu werden und eine Bindungsbeziehung zur Erzieherin/ zum Erzieher aufzubauen.
Abgeschlossen ist die Eingewöhnung, wenn die pädagogische Fachkraft als sichere Basis akzeptiert wird und sich das Kind von ihr trösten lässt.

Pädagogische Schwerpunkte in der Arbeit mit den Kindern:
Wir orientieren uns in der Arbeit mit Kindern an den Zielen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans. Folgende Leitgedanken liegen unserer pädagogischen Arbeit zu Grunde:
  • Kinder haben ein Recht auf ihre persönliche Entfaltung, die Entdeckung ihrer Talente und verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten.
  • Durch persönliche und fachliche Qualifikation tragen Erzieher/innen Sorge dafür, dass Kinder zu ihren Entwicklungsmöglichkeiten finden.
  • Pädagogische Fachkräfte sind Vorbild und Modell, an denen Kinder sich im Alltag orientieren , um selbstständige und selbstbestimmte Verhaltensweisen aufzubauen.
  • Kinder haben ein Recht auf ihren eigenen Lebensraum, in dem sie selber Kind sein dürfen (d.h. Entwicklungswege stehen im Vordergrund und nicht perfektionierte Ergebnisse)
  • Pädagogische Fachkräfte wenden sich bewusst gegen eine verplante Kindergartenzeit und nehmen die lebensbedingten und persönlichkeitsgeprägten Themen der Kinder in die Arbeit auf.
  • Kinder erfahren eine Kultur der Wertschätzung und Achtung, der Offenheit für ihre Bedürfnisses: Vertrauen, Optimismus, Sicherheit und eine beziehungsorientierte Annahme.
  • Pädagogische Fachkräfte sind Bündnispartner für Kinder und ihre Bedürfnisse und ihr Leben. Die Erwartungen von Eltern betrachten sie kritisch.
  • Professionelles Handeln, Qualitätssicherung, -verbesserung und -überprüfung sind selbstverständlich.
  • Als bedeutsam wird die Erfahrung von Werten in einer gepflegten und achtsamen Interaktions- und Kommunikationskultur, einer sorgsamen Sprachkultur, einer stilvollen Esskultur und einer vielfältigen Spielkultur bezeichnet.


  • Vier Schwerpunkte erlangen in der Umsetzung besonders hohe Priorität:
  • Ausgangspunkte bilden das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG - 8. Buch SGB, § 22: Grundsätze der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen), das Berufsbild für Erzieher/innen, die UNO-Charta Rechte des Kindes, Ergebnisse der Resilienzforschung, das Hessische Kinderförderungsgesetz (HessKiföG), der Hessische Bildungs- und
    Erziehungsplan, Bildungsforschung im Elementarbereich, entwicklungspsychologische Erkenntnisse und die individuelle Lebenssituation des Kindes.

  • Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag: diese gesetzlichen Vorgaben sind Fundament des Ansatzes, insofern sie den Grundsätzen einer Bildung aus erster Hand entsprechen.

  • Situationsanalyse: Lebensbedingungen und Situationen von Kindern und Familien vor Ort erfordern eine Analyse, um daraus den Handlungsbedarf abzuleiten. Auf der Basis einer humanistisch geprägten Umgangs- und Arbeitsweise der pädagogischen Fachkräfte, die sowohl an der Entwicklung und Professionalisierung der Innen- und Außenqualität der Einrichtungen ein großes Interesse haben und sich mit Freude weiterentwickeln (fortbilden).

  • Projektarbeit: Kern der pädagogischen Arbeitsqualität bildet die Projektarbeit. Projekte sind mit Kindern gemeinsam gefundene Handlungs- und Erfahrungsaktivitäten aus den direkten Erlebniswelten der Kinder. Grundlage dieser Arbeit bildet die Beobachtung der sechs Ausdrucksformen (Sprache, Spiel, Verhalten, Träume, Malen und Zeichnen, sowie Motorik) aus denen der Lebensplan des Kindes abgeleitet wird. Lebensplan ist ein Begriff aus der Psychologie (Carl Gustav Jung), der das jeweilige individuelle Verhaltensmuster eines jeden Menschen betrachtet. Die Lebenspläne aller Kinder zu erfassen ist Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte. Ein Projekt kann von sechs Wochen bis zu einem halben oder dreiviertel Jahr dauern. Es ist nicht ergebnis- sondern prozessorientiert und die Kinder erleben hier Partizipation. Der Verlauf des Projektes wird mit den Kindern dokumentiert und am Ende mit Kindern, Kollegen und Eltern ausgewertet.




  • Von der klassischen Elternarbeit zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
    Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft unterscheidet sich grundlegend von früheren Konzepten der Elternarbeit. Die Fachkräfte beeinflussen im Rahmen der Kooperation die Erziehung und Bildung in der Familie, während die Eltern nicht nur Interesse an der pädagogischen Arbeit in der Kindertageseinrichtung zeigen, sondern diese auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft realisiert sich in einem dynamischen Kommunikationsprozess. Dies setzt gegenseitiges Vertrauen und Respekt voraus - Haltungen, die sich auch auf das Kind positiv auswirken.

    Das Kernstück der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist das persönliche Gespräch. Dabei sollte auch über die Lebenslage der Familie, ihre Probleme und Belastungen sowie über die Auswirkungen der Kindertagesbetreuung auf das Familienleben gesprochen werden. Ferner sollten die pädagogische Arbeit und die ihr zugrundeliegende Konzeption verdeutlicht werden. So gewinnen einerseits die Eltern einen Eindruck von dem Geschehen in der Kita, während andererseits die pädagogischen Fachkräfte Einblick in die Familiensituation der ihnen anvertrauten Kinder erlangen. Jede Seite entwickelt Verständnis für den Lebenszusammenhang und die Sichtweise der jeweils anderen und erkennt deren Kompetenzen an.

    Erziehungs- und Bildungspartnerschaft bedeutet aber nicht nur den Austausch von Informationen über Verhalten, Entwicklung und Erziehung des Kindes in Familie und Kindertagesstätte, sondern geht einen entscheidenden Schritt weiter: Eltern und pädagogische Fachkräfte versuchen den Erziehungs- und Bildungsprozess gemeinsam zu gestalten, sich wechselseitig zu ergänzen und zu unterstützen. Auf diese Weise soll eine gewisse Kontinuität zwischen den Lebensbereichen gewährleistet werden und ein ganzheitliches Erziehungs- und Bildungsprogramm zustande kommen.

    Bei Erziehungsfragen und -problemen von Eltern sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kita bereit, diese zu beraten. Sie machen auch spezielle Angebote für Eltern, durch die sie einen Beitrag zur Verbesserung der Familienerziehung leisten wollen. Bei größeren Erziehungsschwierigkeiten und anderen Familienproblemen vermitteln pädagogische Fachkräfte die Hilfsangebote psychosozialer Dienste und anderer Institutionen.

    Elternbeirat
    Nach der Satzung der Gemeinde Hasselroth gibt es einen Elternbeirat.

    Der Elternbeirat unserer Einrichtung berät im Rahmen der jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien über alle Fragen, die die Kindertagesstätte betreffen. Er vertritt die Interessen der Erziehungsberechtigten gegenüber dem Träger. Die Elternbeiräte aus allen Gruppen der Kita Neuenhasslau wählen aus ihrer Mitte einen Gesamt-Elternbeirat und deren Vorsitzenden.

    Unsere Kita als Ausbildungsstätte:
    Unsere Kindertagesstätte versteht sich als Ausbildungsstätte für (sozial-)pädagogische Berufe. Wir bieten Platz für Praktikantinnen und Praktikanten von Höheren Berufsfachschulen für Sozialassistenz, Fachschulen für Sozialwesen, sowie von Hochschulen und Universitäten (pädagogischer und sozialpädagogischer Bereich).

    Darüber hinaus steht unsere Kita offen für Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen für Sozial- und Berufsfindungspraktika.



    Gemeinde Hasselroth
    Bodo-Käppel-Platz 1 | 63594 Hasselroth | Tel.: 06055 88060 | rathaus@hasselroth.de
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