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Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises für Ingrid Höflich


Vors. der Gemeindevertretung Hubertus Peter, Bürgermeister Uwe Scharf, Ingrid Höflich,1. KGO Susanne Simmler, 1. BGO Uta Böckel,

Hasselroth-Niedermittlau. Mit guten Wünschen für das Weihnachtsfest ging die letzte Sitzung des Hasselrother Gemeindeparlamentes am Donnerstagabend zu Ende. Bevor es für die Anwesenden aber bei einem kleinen Imbiss noch einmal die Gelegenheit gab, in geselliger Runde auf das vergangenen Jahr zurück zu blicken, stand noch eine kleine Überraschung auf der Tagesordnung: Kreisbeigeordnete Susanne Simmler war gekommen, um Ingrid Höflich den Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises für ihr großes ehrenamtliches Engagement zu überreichen.

"Im Grunde sind es immer die Verbindungen zu Menschen, die dem Leben seinen Wert geben", führte Simmler mit einem Zitat von Wilhelm von Humboldt ein. Ein Spruch, der ihrer Einschätzung nach auch auf Ingrid Höflich zutreffe. Auch wenn ehrenamtliches Engagement gelegentlich auch eine Portion Stress mit sich bringen könne, bekomme man aber auch immer etwas zurück, wenn man es mit Liebe mache. Höflich, die 1994 Gründungsmitglied und bis heute Vorsitzende des Dorftreffs Alte Scheune ist, seit 2009 als Ehrenamtslotsin der Gemeinde Freigericht aktiv ist und seit 2016 auch den Vereinsring Hasselroth als Schriftführerin unterstützt, zeigt, wie vielfältig ihr Einsatz für die Menschen in Hasselroth ist. Aus diesem Grund hätten Bürgermeister Uwe Scharf und die erste Beigeordnete Uta Böckel die Verleihung des Kreisehrenbriefs beantragt, um Höflich im Namen der gesamten Bürgerschaft für diesen Einsatz einmal zu danken. So ergänzte der Bürgermeister die Worte Simmlers um einige persönliche Eindrücke: "Frau Höflich ist ein sympathischer Mensch, der immer wenn sie ins Rathaus kommt, eine gute Idee hat." Neben ihren ehrenamtlichen Aktivitäten ist sie darüber hinaus auch die Initiatorin des Hasselrother Herbstmarktes. "Ihr Wahlspruch war immer: Wenn in Hasselroth nichts los ist, dann muss man was los machen", erinnert sich Scharf. Und das habe Höflich stets getan. Gleichzeitig sei die 59-Jährige dabei immer ganz bescheiden geblieben.
Dies zeigte sich auch in ihren Dankworten, in denen Höflich sich für die unerwartete Auszeichnung bedankte: "Ich möchte das nicht nur in meinen Namen tun, sondern ebenso sehr im Nahem des Dorftreffs Alte Scheune", stellt sie fest und blickt dabei besonders auf ihre Mitstreiter, die sie bei dieser Arbeit von Anfang an begleitet haben. Dabei schlug sie auch nachdenkliche Töne an und äußerte ihre Befürchtung, dass vieles von dem Bewußtsein, dass man in den Jahren gesammelt habe, heute wieder zurückgehe, da immer mehr Menschen nur noch konsumieren würden. "Danke an alle, die mit mir zusammen gearbeitet haben und den Mut hatten, etwas für Hasselroth zu tun."
Neben dem Kreisehrenbrief gab es für sie auch noch ein kleines Geschenk und Blumen zum Dank für ihr Engagement.

Artikel aus der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 18.12.17



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