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Hasselroth blüht auf




Biodiversität, was ist das eigentlich? Mehr und mehr verschwinden Blumenwiesen aus unseren Landschaften. Bunte und in voller Blütenpracht stehende Wiesen gehören immer weniger zu den schönen Eindrücken, die uns im Sommer begegnen. Was für das Auge einen Mangel darstellen kann, wirkt sich auf die Natur noch viel gravierender aus, denn verschwindende Blumenwiesen sorgen auch für den Rückgang von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten und diese bieten wiederum auch Nahrung für einheimische Vögel.
Die Gemeinde Hasselroth beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dieser Thematik und hat begonnen, auf ihren eigenen Flächen vorrangig Stauden und Gräser zu verwenden, die helfen sollen, diesem Mangel entgegenzuwirken.
Wer in Hasselroth unterwegs ist, kann feststellen das dieses Konzept gut gelingt. Jüngstes Beispiel ist in Gondsroth die auf dem Alten Friedhof nunmehr schön blühende Blumenwiese. Aus einem optischen "Brachfeld" ist ein Ort entstanden, an dem es summt und brummt und bei der Betrachtung des Feldes geht einen das Herz auf.
Auch am Kreisel in der Bahnhofsiedlung in Niedermittlau ist die Wildblumenmischung gelungen und der Friedhof in Niedermittlau erstrahlt mit der neuen Blütensträucher-Bepflanzung in neuem Glanz.
Als Nahrungshabitat für die wilde Tigerhummel, Bienen und Wespen, sind die Blumenwiesen eine Bereicherung in der Gemeinde.
Der Bauhof Hasselroth engagiert sich hier vorbildhaft und hat mit Herrn Szabo einen neuen Mitarbeiter gewonnen, der mit seiner Ausbildung als Landschaftsgärtner nun sein Fachwissen hier einbringen kann und wird.
Bei einer Besichtigung der neuen Blumenwiese am Alten Friedhof informierten die Mitarbeiter des Bauhofes Bürgermeister Scharf über das gelungene Projekt und Laszlo Szabo gab Erläuterungen zu den einzelnen, in der Wiese zu findenden Blumenarten.
Die Gemeinde hofft, das auch Privatleute dem Beispiel folgen und in Teilen Ihrer Gärten eine Blumenwiese anlegen. "Das, was wir hier schaffen, ist kein ungepflegter Wildwuchs, sondern ein wertvoller Bestandteil unseres Ökosystems. Wir wollen dazu beitragen, dass wir auch noch in späteren Jahren Schmetterlinge sehen und uns daran erfreuen dürfen,, anstatt mit dazu beizutragen, dass diese von der Bildfläche verschwinden", sagt Thorsten Frieske vom Bauhof und kann sich dabei der vollen Unterstützung von Bürgermeister und dem Gemeindevorstand versichert wissen.

Auf dem Foto:
Neue Wiese in Gondsroth. V.l.n.r. Bauamtsleiter Matthias Rösch, Bürgermeister Uwe Scharf, Bauhofmitarbeiter Laszlo Szabo und Thorsten Frieske





Gemeinde Hasselroth
Bodo-Käppel-Platz 1 | 63594 Hasselroth | Tel.: 06055 88060 | rathaus@hasselroth.de
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